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Ein guter Arbeitsplatz ist Gold wert

Ein guter Arbeitsplatz ist Gold wert

Co-working und allgemein flexible Arbeitsplätze sind aktuell ein grosses Thema. Solche Angebote sind grundsätzlich eine gute Sache. Je nach Geschäftsmodell und Phase der Unternehmung sollte man aber ein eigenes Büro bevorzugen.

Gerade in grösseren Städten gibt es immer mehr Co-working Spaces. Für einen Obulus können Jungunternehmer einen Arbeitsplatz flexibel mieten und gleichzeitig ein Netzwerk zu anderen Gründern aufbauen, welche an einem Tisch nebenan arbeiten. Das ist eine super Sache, vor allem in der Planungsphase des Unternehmens. Wenn Arbeiten wie Brainstorming, Recherche oder Schreiben des Businessplanes im Vordergrund stehen, macht es absolut Sinn, solche Angebote zu nutzen. Wird hingegen viel diskutiert, etwas produziert, mit Waren gehandelt oder stehen Besuche von Geschäftspartnern an, ist ein eigenes Büro oder eine eigene Werkstatt sinnvoller.

Aus Kostensicht lohnt es sich wohl für die meisten Gründer, zuerst in einem Co-working Space zu arbeiten. Zu teuer und zu unflexibel ist ein eigenes Büro mit Möblierung und Mietvertrag mit fünf Jahren Laufzeit. Nach einer gewissen Zeit, z.B. bei Abschluss der Konzeptphase oder wenn das Team wächst, ist es dann aber doch sinnvoll, eine eigene Infrastruktur aufzubauen. Ein eigenes Büro schafft ein Wir-Gefühl, schützt vor Ideenklau und schafft Stabilität. Damit zeigt ihr zudem euren Geschäftspartnern, dass ihr es ernst meint. Flexible Mietmodelle, wie sieTechnoparks anbieten, helfen Kosten zu sparen und bieten kurze Vertragslaufzeiten.

Und vergesst nicht, euch einen praktischen Arbeitsplatz zu schaffen: Gut eingerichtet im eigenen Büro macht das Arbeiten gleich doppelt Spass.

Diesen Artikel schrieb ich für die Reihe Start-up Challenges im Blog der alumni HWZ.

Das Kapital hat’s in sich

Das Kapital hat’s in sich

Mit 20‘000 Schweizer Franken bist du dabei. Mit diesem Geld kannst du eine GmbH gründen. Nur: reicht dieser Betrag für die Geschäftstätigkeit aus? Was passiert mit diesem Geld? Auf diese Fragen möchte ich kurz eingehen.

Vielen ist bekannt, dass eine GmbH mit einem Kapital von 20‘000 und eine AG mit 100‘000 Schweizer Franken gegründet werden können. Mit einem Irrtum darf man an dieser Stelle gleich aufräumen: Dieses Geld bleibt nicht für immer auf dem Sperrkonto. Es ist nach kurzer Zeit für die Geschäftstätigkeit verfügbar, kann also investiert werden. Im Gegenzug ist dieses Geld für Gläubiger im Falle eines Konkurses nicht als Garantie abrufbar.

Warum gibt es also GmbHs mit mehr als 20‘000 Stammkapital? Oder AGs, welche mehr als 100‘000 Aktienkapital haben? Ein Grund dafür liegt im Artikel 725 des Obligationenrechts. Dieser besagt vereinfacht, dass eine Gesellschaft, welche mehr als die Hälfte des Kapitals Verlust macht, Gegenmassnahmen einleiten muss. Das heisst in der Praxis, dass man idealerweise weniger als diese Summe Verlust machen sollte. Eine AG mit den Mindestkapital darf folglich nicht mehr als 50‘000 Verlust anhäufen. Ob das Unternehmen dabei liquid bleibt, ist eine andere Frage. Wer also für die ersten Jahre einen Verlust plant, sollte ein Gründungskapital in mindestens der doppelten Höhe bereitstellen.

Gründer sollen sich gut überlegen, wieviel Geld sie benötigen und welchen Verlust sie eingehen wollen. Anhand dieser Werte sollen sie das Kapital definieren. Eine spätere Kapitalerhöhung ist grundsätzlich möglich, dies ist aber wiederum mit Kosten verbunden.

Diesen Artikel schrieb ich für die Reihe Start-up Challenges im Blog der alumni HWZ.

Der Titel macht‘s eben doch aus

Der Titel macht‘s eben doch aus

Websites von Start-ups listen oft stolz ihren CEO, CTO, CSO, CFO, COO, CIO und so weiter auf. Auf den ersten Blick erscheinen diese Titel oft übertrieben. Auf den zweiten Blick erkenne ich jedoch eine spannende Überlegung dahinter.

Die vielen schönen Titel erscheinen oft als etwas übertrieben, wenn man überlegt, was die Menschen in ihrem Berufsalltag genau machen. Ich bin heute selber CFO im Kleinunternehmen, leere den Briefkasten selber und bin auch versiert im Umgang mit Locher und Bostitch. Aber genau darum geht es gerade nicht. Es fallen ja an den meisten Arbeitsplätzen einfache Arbeiten an. In kleineren Unternehmen verteilen sich diese lediglich auf weniger Schultern. Der Gedanke dahinter zählt.

Ich erkläre das anhand meines aktuellen Jobs: Als CFO bin ich für die Finanzen verantwortlich. Nebst vielen anderen Dingen kümmere ich mich um eine saubere Buchhaltung und darum, dass wir immer genug Liquidität haben. Ich übernehme Verantwortung dafür. Das ist genau der Kern meiner Aufgabe, der erfolgsversprechende Ansatz. Wenn sich jemand im Unternehmen konsequent um ein Thema kümmert, dann sollte es in diesem Bereich auch Erfolg haben.

Und damit werden die schönen Titel auch nützlich. Im Idealfall ist jeder für das Geschäft relevante Bereich wie Strategie, Finanzen, Verkauf, Marketing, Kommunikation und HR von einer Person abgedeckt. Ob eine Person mehrere Bereiche verantwortet oder ob etwas aufgeteilt wird, spielt dabei weniger eine Rolle. Relevant ist nur, dass sich jemand darum kümmert. Eine klare Rollenverteilung im möglicherweise relativ chaotischen Alltag im Start-up kann Wunder bewirken.

Diesen Artikel schrieb ich für die Reihe Start-up Challenges im Blog der alumni HWZ.

Bleibt bei einer Strategie

Bleibt bei einer Strategie

Manch eine Pizzeria merkt plötzlich, dass sie Pizzen auch zum Mitnehmen anbieten kann. Dazu braucht es ein nur paar Kartons und einen neuen Mehrwertsteuersatz. Das Angebot ist schnell erweitert. Doch macht es auch Sinn, einen Kurierdienst anzubieten?

Dieses erste Beispiel der Pizzeria zeigt anschaulich, wie das Angebot ohne grosse Anpassungen ausgeweitet werden kann. Pizzakartons sind schnell gekauft und der Mehrwertsteuersatz für Take-Away sollte ebenfalls schnell in der Kasse erfasst sein. Es muss wahrscheinlich auch kein zusätzliches Personal angestellt werden und es fallen keine Anpassungen am Restaurant an. Die Fixkosten verbleiben auf demselben Niveau.

Nun könnte die Pizzeria doch auch einen Kurierdienst anbieten. Aber auch wenn der Pizzaofen und der Pizzaiolo noch Kapazität hätten, ist Vorsicht geboten. Für dieses Angebot braucht es einen Kurier mit Fahrzeug, ein Bestellsystem und konkurrenzfähige Preise. Zudem ist gar nicht sicher, ob die Öffnungszeiten der Pizzeria und die Nachfrage der Kunden auf dem Sofa zusammenpassen. Ein zweiter Pizzabäcker muss eingestellt werden. Man muss investieren und die Fixkosten werden grösser.

Diese Massnahmen führen zu immensen Kosten, welche durch die zusätzlich verkauften Produkte kaum gedeckt werden können. Grund dafür ist weder der Markt noch die Konkurrenz, sondern eine schlecht vorbereitete Angebotserweiterung. Nur wenn ein ausreichender Umsatz und somit ein Deckungsbeitrag generiert wird, lohnt sich ein neues Angebot. Oftmals gilt die einfache Regel: Schuster bleib bei deinen Leisten!

Diesen Artikel schrieb ich für die Reihe Start-up Challenges im Blog der alumni HWZ.

Ein Start-up ist keine Ausrede

Ein Start-up ist keine Ausrede

Im Berufsalltag passieren oft Fehler. Meist sind es kleine Fehler, welche schnell wieder korrigiert sind. Entscheidend ist dabei nicht der einzelne Fehler, sondern der Umgang damit. Mindestens so wichtig ist die Kommunikation gegenüber dem Kunden – Ausreden gehen gar nicht!

Wer ohne Fehler ist, werfe den ersten Kugelschreiber. So oder ähnlich könnte das Motto im Büro lauten. Fehler gehören zum Berufsalltag und sind in den meisten Fällen auch verkraftbar. Relevant ist nicht der Fehler selber, sondern die damit verbundene Fehlerkultur. Schwierig wird es, wenn Fehler erkannt und danach vertuscht werden. Gegen einen solchen Umgang kann eine offene Fehlerkultur helfen. Dabei gilt es eine verbreitete Subkultur zu vermeiden. Diese nenne ich gerne die „wir sind halt Kultur“.

Das klingt dann in etwa so: „Wir sind halt zu wenig Leute, um das Projekt zu stemmen!“ Von grösseren Unternehmen hört man oft: „wir sind halt ein Grossunternehmen mit Prozessen!“ Am verheerendsten klingt in meinen Ohren der Satz „wir sind halt ein Start-up!“. Wenn dann noch ergänzt wird, dass man sich das deswegen erlauben darf, hört der Spass definitiv auf. Es gibt wirklich keinen Grund, Unzulänglichkeiten mit Ausreden zu begegnen und dann beim nächsten Mal denselben Fehler zu begehen.

Wenn ihr das nächste Mal betont, dass ihr ein Start-up seid, dann bitte mit Stolz auf eure Innovation oder eure Problemlösung. Vergesst eure Ausreden.

Diesen Artikel schrieb ich für die Reihe Start-up Challenges im Blog der alumni HWZ.

Das Berater-Upgrade

Das Berater-Upgrade

Wo gearbeitet wird, da wird auch beraten. Einen Berater zu suchen, ist kaum nötig – er findet einen schon. Die Qualität von Beratern ist jedoch sehr unterschiedlich. Es lohnt sich daher, ein Upgrade zu machen.

Ich habe in meiner Karriere schon unzählige Berater kennengelernt und war auch schon selber hauptberuflich beratend unterwegs. Es gibt den klassischen Steuerberater, den Verkaufstrainer, den Treuhänder und den Software-Consultant, um nur einige zu nennen. Sie alle haben eines gemeinsam: Sie verkaufen ihr Wissen gegen Geld und übernehmen kaum eine Garantie für ihre Ratschläge und Konzepte. Später ist man oft schlauer – nur wäre man das wohl auch ohne den Berater gewesen. Andererseits gibt es Fachleute, welche einem mit wenigen Ratschlägen grosse Unterstützung geben.

Wie kann ich nun von diesen Experten profitieren, ohne dass ich dabei einen finanziellen Verlust riskiere? Ich empfehle dafür das Berater-Upgrade: Anstelle eines Treuhänders, welcher einen ungefähren Ratschlag gibt, wie es aussehen sollte, beauftrage einen Revisor, der die Verantwortung für deine Buchhaltung übernimmt. Anstelle eines Verkaufstrainers, der deine Verkäufer vom Verkaufen abhält, soll dieser doch selber auf Provision ins Feld ziehen und zeigen, wie man Aufträge an Land zieht. Ein Berater, welcher wirklich an den Erfolg seiner Beratung glaubt, ist bereit, sein Honorar erfolgsabhängig zu berechnen oder gleichzeitig in dein Start-up zu investieren. Im besten Fall profitieren beide vom Erfolg.

Diesen Artikel schrieb ich für die Reihe Start-up Challenges im Blog der alumni HWZ.

Macht Werbung!

Macht Werbung!

Es lohnt sich, Werbung zu machen. Wer am richtigen Ort, zur richtigen Zeit und bei den richtigen Empfängern Werbung macht, kann damit super multiplizieren. Wer dann dazu noch den Erfolg misst, punktet doppelt. Dabei darf auch mal gepröbelt werden.

Ich hatte vor Jahren meinen Kunden Oliver, einen Werber, gefragt, wie ich Werbung machen solle. Er antwortete: „Hol‘ deine Kunden dort ab, wo sie nach deinem Angebot suchen. Mach‘ keine Werbung auf einem Tram, sondern bei einer Suchmaschine!“ Er meinte weiter, dass Tramwerbung Branding sei und wir dazu noch zu klein seien. Für grössere Firmen könne das durchaus was sein.

Und so haben wir dann auch gezielt Google AdWords für unsere Produkte geschaltet. Wir haben unsere Kunden so genau dort und dann abgeholt, wenn sie unsere Produkte kaufen wollten. Mit ein paar technischen Kniffen haben wir dann noch ein Controlling gemacht. Wir haben gemessen, welche Werbeformen funktionieren und welche nicht. Dabei konnten wir den Streuverlust reduzieren. Denn schon der gute alte Henry Ford soll gesagt haben, die Hälfte der Werbung sei hinausgeschmissenes Geld, nur wisse man nicht, welche Hälfte. Riskant wäre dabei die Hälfte zu streichen, es könnte die falsche sein.

In jedem Fall gilt: Macht Werbung!

Diesen Artikel schrieb ich für die Reihe Start-up Challenges im Blog der alumni HWZ.

Lasst euch helfen!

Lasst euch helfen!

Ein Unternehmen gründen, aufbauen und betreiben geht nicht alleine. Oft sind es die kleinen Tipps da und die wichtigen Ratschläge dort, welche einem weiterhelfen. Dazu gibt es auch noch Gesetze, welche ihr einhalten solltet.

Für die Gründung meines ersten Unternehmens hatte ich grossartige Hilfe. Ein Treuhänder half mir den Handelsregistereintrag korrekt zum machen – liebenswürdigerweise finanziert von meinem Onkel. Damit war damals die erste formale Hürde geschafft, um ins Handelsgeschäft einzusteigen. Damit war aber wirklich nur die erste Hürde erledigt. Es folgten AHV, Versicherungen, Pensionskasse, Steuern und andere mehr oder weniger nachvollziehbare Themen.

Oft griff ich zum Hörer und fragte den besagten Treuhänder oder den grosszügigen Onkel um Hilfe. Ein solcher Anruf war eine gute Flucht nach vorn. Oftmals war das Problem dann schnell und abschliessend erledigt. Die Überwindung, einen solchen Anruf zu tätigen und als Unwissender dazustehen, war für mich damals als Teenager oder junger Erwachsener relativ klein. Diese Eigenschaft habe ich bis heute beibehalten. Im Zweifelsfall nehme ich lieber schnell den Hörer in die Hand oder schreibe eine kurze Mail. Gerade letzte Woche habe ich beim Steueramt angerufen und um eine Auskunft gebeten. Meist ist mit einem Anruf die Unklarheit beseitigt und ich kann mich wieder auf meine Kernaufgaben konzentrieren.

Solltet ihr, liebe Unternehmerinnen und Unternehmer, einmal nicht weiterkommen: Schiebt das Problem nicht vor euch her oder würgt etwas hin. Verliert keine wertvolle Zeit – lasst euch helfen!

Diesen Artikel schrieb ich für die Reihe Start-up Challenges im Blog der alumni HWZ.

Vergesst eure Kunden nicht!

Vergesst eure Kunden nicht!

Die Wand meines Arbeitgebers zieren unzählige Preise. Vor wenigen Tagen ist der Swiss Excellence Product Award dazugekommen. Wer einen solchen Preis abräumt, darf stolz auf sich sein. Aber auch diese Medaille hat seine Kehrseite.

Viele Start-ups sind erfolgreich – erfolgreich im Preise abräumen. Sie sind erfolgreich bei  Präsentationen, in Inkubatoren und mit Investoren. Dieser Erfolg ist viel Wert und zeigt oft – quasi durch Spezialisten geprüft – dass die Produkte der Firma erfolgsversprechend sind. Doch die Jury ist kaum gleichzeitig Kunde. Der schönste Award ist kein Garant für kommerziellen Erfolg.

Dieser Umstand gilt auch für den Aufbau in Inkubatoren – die wertvolle Arbeit solcher Unterstützer will ich dabei nicht kritisieren. Wer beim Inkubator in die nächste Runde kommt oder gar finanziell unterstützt wird, hat jedoch noch lange nichts verkauft. Es besteht das Risiko, in eine Parallelwelt zu geraten und den Kunden zu vergessen. Doch genau dieser steht letztlich im Fokus eines jeden Unternehmens. Dem Kunden soll ein Problem gelöst werden und er hilft im Gegenzug, die Geschäftstätigkeit zu finanzieren.

Die Teilnahme an Wettbewerben lohnt sich in jedem Fall. Die dadurch gewonnene Reputation ist oft Gold wert. Im Idealfall hilft ein Preisgeld sogar dabei, die eigene Finanzlage zu verbessern. Wer aber den Fokus darauf legt, Preise abzuholen, könnte wertvolle Ressourcen vergeuden. Meine Empfehlung: Macht bei Wettbewerben mit, aber vergesst dabei eure Kunden nicht!

Diesen Artikel schrieb ich für die Reihe Start-up Challenges im Blog der alumni HWZ.

Seid faul!

Seid faul!

Ich sagte vor Jahren einmal zu meinen Bruder und Mitgründer: „Mein Ziel ist es, sechs Stunden am Tag zu arbeiten!“ Dabei ging es mir grundsätzlich darum, effizienter vorzugehen. Ich mochte meinen Job, dennoch beinhaltete er zu viel Leerlauf. Das Optimierungspotenzial war gross.

Frei nach dem Pareto-Prinzip hätte ich ja einfach 80 Prozent der Aufgaben in 20 Prozent der Zeit erledigen können. Damit wäre meine Arbeitszeit von zehn auf zwei Stunden am Tag gefallen. Was in der Theorie funktioniert, muss in der Praxis jedoch nicht unbedingt Erfolg versprechen: Wenn ich in nur 20 Prozent der Zeit das Telefon abnehme, erreichen mich im Idealfall 80 Prozent der Kunden. Die restlichen 20 Prozent hingegen erhalten keine Antwort. Wenn ich dadurch Kunden verliere, dann habe ich am falschen Ort gespart. Es gibt in dieser Situation jedoch andere Möglichkeiten, die Effizienz zu steigern. Zum Beispiel einfache Prozessanpassungen: Ich sollte mir vielmehr notieren, warum die Kunden anrufen. Vielleicht sind es oft dieselben Fragen, welche die Kunden stellen. Eine zusätzliche Information auf der Website oder auf den Rechnungen könnte diese Unklarheiten bereits beseitigen. Unnötige und zeitraubende Anrufe der Kunden erübrigen sich damit.

Verbringst du zu viel Zeit mit Büroarbeit? Eine gute Zeitersparnis ergeben Vorlagen: Einmal sauber gestaltet, kann eine Word-Vorlage jeden Tag nützlich sein. Ein gut platziertes Adressfeld erspart die Anschrift eines Couverts. Die Adresse erscheint im Fenster des Fenstercouverts. Der Versand ist damit schneller gemacht und die Adresse für die Post besser lesbar. Auch wenn zuerst ein vermeintlicher Mehraufwand besteht – das Resultat kann echt nützlich sein: Du sparst wertvolle Zeit und deine Briefe kommen mit viel grösserer Sicherheit beim richtigen Empfänger an. Dieses einfache Beispiel lässt sich leicht auf andere Bereiche übertragen – probiere es einfach aus.

Seid faul und spart am richtigen Ort! So habt ihr mehr Raum für die wichtigen Dinge: Mehr Zeit für eure Kunden oder – auch nicht zu verachten – schlicht mehr Freizeit.

Diesen Artikel schrieb ich für die Reihe Start-up Challenges im Blog der alumni HWZ.